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Pfändungsrechner 2021 / 2022

... und für alle Jahre von 2002 bis 2020

Direkt zum Pfändungsrechner springen!

Mit unserem Pfändungsrechner ermitteln Sie schnell und unkompliziert den Anteil Ihres Einkommens, der von Ihren Gläubigern gepfändet werden darf. Der Rechner orientiert sich dabei an der aktuellen Pfändungstabelle, die vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 gilt.

Bei einer Zwangsvollstreckung kommt es häufig zu einer Lohnpfändung. Nach der Zivilprozessordnung (ZPO) § 850 "Pfändungsschutz für Arbeitseinkommen" darf jedoch unterhalb von Pfändungsfreigrenzen nicht gepfändet werden - z.B. während einer Privatinsolvenz.

Der Pfändungsschutz sorgt dafür, dass ein Schuldner trotz Pfändung sein Existenzminimum sicherstellen und für unterhaltspflichtige Personen aufkommen kann. Der Pfändungsfreibetrag steigt dabei mit der Anzahl der Unterhaltsberechtigten. 

Die exakte Höhe des unpfändbaren Anteils vom Nettoeinkommen wird seit 2021 jedes Jahr aufgrund wirtschaftlicher und steuerlicher Entwicklungen in der Pfändungstabelle neu festgelegt. Vorher geschah das alle zwei Jahre.

Wenn Sie herausfinden möchten, wieviel Sie von Ihrem Einkommen abgeben müssen, können Sie also auch dort nachschauen. Einfacher geht es allerdings mit unserem Pfändungsrechner!

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    Mit unserem Pfändungsrechner finden Sie bequem den Betrag heraus, der von Ihrem Einkommen (Lohn bzw. Gehalt, Rente, aber auch Arbeitslosengeld) gepfändet werden darf.  Geben Sie dafür einfach Ihr bereinigtes Nettoeinkommen und die Zahl der unterhaltspflichtigen Personen an.

    Pfändungsrechner für 2021 / 2022 und die Jahre 2002 bis 2020 (im Foto: Taschenrechner, Bleistift, Münzen)
    Wie viel bleibt vom Lohn? Jetzt Pfändungsrechner nutzen!

    Das bereinigte Nettoeinkommen ergibt sich aus folgenden Variablen:

    • Einkommen minus Zulagen, Einmalzahlungen und vermögenswirksame Leistungen.
    • Von dieser Restsumme wird - sofern Sie es bekommen - jeweils die Hälfte des Weihnachtsgeldes oder Urlaubsgeldes abgezogen.

    Zu den Personen, für die eine Unterhaltspflicht bestehen könnte, gehören z.B. leibliche Kinder, Ehepartner ohne Einkommen oder geschiedene Ehepartner.

    Weitere Hinweise zum Pfändungsrechner

    • Der Pfändungsfreibetrag liegt für Personen ohne Unterhaltspflicht laut aktueller Pfändungstabelle bei 1.252,64 Euro.
    • Das bedeutet, dass ab einem Einkommen von 1.260,- Euro gepfändet werden darf.
    • Alle Beträge über 3.840,08 Euro sind komplett pfändbar.

    Mit unserem Pfändungsrechner können Sie nicht nur die aktuellen pfändbaren und nicht pfändbaren Beträge herausfinden. Sie können auch rückwirkend Berechnungen anstellen für alle Jahre ab 2002. Das ist sehr sinnvoll, wenn Sie aus irgendeinem Anlass, z.B. wegen Steuern, vergangene Pfändungsfreigrenzen überprüfen möchten.

    INFO: Haben Sie Ihr Bankkonto bereits in ein P-Konto (Pfändungsschutzkonto) umgewandelt? So schützen Sie Ihr pfändungsfreies Guthaben und verhindern, dass Ihre Gläubiger das gesamte Konto pfänden. Wenn Sie Unterhaltszahlungen leisten, müssen Sie die Erhöhung Ihres Freibetrags bei Ihrer Bank gesondert beantragen. Die dafür notwendige  P-Konto Bescheinigung stellen wir Ihnen gerne aus!

    Pfändungsrechner nutzen:

     

    Schuldnerberatung Schulz: Oliver Schulz (Rechtsanwalt / Fachanwalt für Insolvenzrecht)
    Oliver Schulz
    Rechtsanwalt / Fachanwalt für Insolvenzrecht

    Oliver Schulz ist seit 2010 Rechtsanwalt und hat sich als Fachanwalt auf das Rechtsgebiet Insolvenzrecht spezialisiert. Mit seiner Kanzlei Schulz & Partner führt er seit 2012 die Schuldnerberatung Schulz, die in mehreren deutschen Städten ansässig ist und Schuldnern dabei hilft, ihre Schulden durch einen außergerichtlichen Vergleich, eine Regelinsolvenz oder eine Privatinsolvenz loszuwerden und finanziell neu durchzustarten. Er ist u.a. Mitglied im HAV (Hamburgischer Anwaltverein e.V.) und im Norddeutschen Insolvenzforum Hamburg e.V.. Außerdem ist er als Gastautor aktiv, z.B. auf Unternehmer.de.

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