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Öffentliche Schuldnerberatungsstelle

Eine öffentliche Schuldnerberatungsstelle ist eine Stelle, die Angestellten, Selbstständigen, Arbeitslosen und Unternehmen aus den Schulden hilft.

Im Gegensatz zu privaten Schuldnerberatungsstellen sind öffentliche Schuldnerberatungsstellen kostenfrei. Manche Leistungen werden nicht übernommen, sodass der Schuldner Eigeninitiative zeigen muss. Öffentliche Schuldnerberatungsstellen sind bundesweit verteilt. Nicht immer steht am Ende einer Beratung die Insolvenz.

Oftmals ist es möglich, mit den Gläubigern eine Einigung zu erzielen. Die Beratung einer öffentlichen Schuldnerberatung beginnt mit der Besprechung der aktuellen finanziellen Lage des Schuldners, wobei der Schuldnerberater der Schweigepflicht unterliegt.

In einem zweiten Schritt erstellt er eine Auflistung der Schulden und einen Schuldenbereinigungsplan. Er skizziert, ob und wie die Schulden beglichen werden können. Kommt eine Einigung zwischen Gläubigern und dem Schuldner zustande, wird diese als außergerichtlicher Vergleich schriftlich fixiert.

Die häufigsten Gründe, weshalb eine öffentliche Beratungsstelle aufgesucht wird, sind Einkommensarmut, Krankheit, eine gescheiterte Selbstständigkeit, Arbeitslosigkeit, Scheidung und Trennung sowie ein intensives Konsumverhalten.

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